Zum 1. April wird der Bußgeldkatalog in einigen Punkten erheblich verschärft.
Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Telefonieren am Steuer
kostet in Zukunft 40 Euro - zehn mehr als bisher - und einen Punkt in Flensburg. Radfahrer zahlen 25 statt bislang 15 Euro.
- Falschparken:
40 Euro sind bald für das Parken an einer unübersichtlichen Stelle oder in der Kurve fällig. 50 statt bisher 35 Euro kostet das Zuparken einer Feuerwehrzufahrt. Für beide Delikte wird künftig auch ein Punkt fällig.
- Illegale Rennen:
1000 Euro Strafe, vier Punkte und einen Monat Fahrverbot drohen Autofahrern, die bei illegalen Autorennen erwischt werden.
- Busse:
Ab 1. April besteht Anschnallpflicht in Bussen, die mit Gurten ausgerüstet sind. Ein Verstoß kostet 30 Euro. Busfahrer werden für zu schnelles Fahren, Busunternehmer für verspätete TÜV-Untersuchungen härter bestraft.
- Lastwagen:
Eine härtere Ahndung droht Lastwagenfahrern, die zu schnell fahren oder bei Fristverletzungen im Sicherheitsbereich erwischt werden. 40 Euro und ein Punkt in Flensburg werden fällig, wenn ein Lkw-Fahrer beim Überholen auf der Autobahn nicht mindestens zehn Stundenkilometer schneller fährt als das überholte Fahrzeug.